Ethereum Staking: Passives Einkommen durch das Verleihen von Coins
Anders als bei Bitcoin wird die Sicherheit von Ethereum nicht durch energieintensive Miner erzeugt, sondern durch Staking: ETH-Inhaber hinterlegen ihre Coins, um das Netzwerk zu sichern und erhalten dafür Belohnungen.
Im Internet wird Staking oft als passives Einkommen angepriesen – doch wie viel Ertrag ist tatsächlich drin und lohnt sich das wirklich?
Was ist Ethereum Staking?
Beim Ethereum-Staking hinterlegst du eigene Coins und erhältst dafür regelmäßige Belohnungen, die in Ethereum ausgezahlt werden. Die gestakten Coins tragen zur Sicherheit und Stabilität der Ethereum-Blockchain bei. Staking ist über verschiedene Anbieter möglich, wobei sowohl die gestakte Menge als auch die Dauer des Stakings Einfluss auf die Höhe der Belohnungen haben.
Wie funktoniert passives Einkommen mit ETH?
Beim Staking erhältst du zum einen neu erzeugtes Ethereum und zum anderen einen Anteil an den sogenannten Priority Fees. Diese Gebühren zahlen Nutzer, wenn ihre Transaktionen schneller verarbeitet werden sollen. Auf diese Weise bekommst du ETH passiv ausgezahlt, ohne selbst Miner betreiben oder hohe Stromkosten tragen zu müssen.
Staking-Möglichkeiten & Rendite
Am besten ist es, sich für das Staking einen sicheren Anbieter auszuwählen, bei dem man eigenständig seine Coins hinterlegen kann. Bei den meisten Anbietern funktioniert das sehr einfach. Falls du noch einen guten Anbieter suchst, lohnt sich ein Blick auf Trezor. Dort geht es zwar vorrangig um Hardware-Wallets, aber die Trezor-Software „Trezor Suite“ bietet direkt integrierte Staking-Partner. So kannst du bequem über die App staken, ohne zusätzliche Plattformen nutzen zu müssen.
Trezor Hardware Wallet kaufen – Anleitung, Vorteile & häufige Fehler
Aktuell liegt die Staking-Rendite bei etwa 3–4 % pro Jahr, was zu den jährlichen Kursgewinnen von Ethereum einen ordentlichen Boost geben kann und langfristig den Vermögensaufbau unterstützt. Ein großer Vorteil: die Zinsen werden direkt in ETH ausgeschüttet, sodass der Effekt des Zinseszinses zusammen mit möglichen Kursgewinnen wirkt. Staking funktioniert in etwa wie Dividenden bei Aktien – nur dass du zusätzlich vom Kurs profitieren kannst. Du investierst also in Coins, die dir gefallen, und erhältst gleichzeitig eine jährliche Ausschüttung.
Risiken beim Ethereum Staking
Beim Staking gibt es natürlich auch Risiken, die man beachten sollte:
Lock-up-Zeiten: Es kann eine Weile dauern, bis du deine Coins wieder aus dem Staking abziehen kannst.
Kursrisiko: Fällt der Ethereum-Kurs, reduziert sich auch der Wert deiner Auszahlungen.
Plattformrisiko: Geht der Staking-Anbieter pleite, kannst du deine Coins verlieren. Deshalb ist es empfehlenswert, auf sichere Lösungen wie Trezor Suite zu setzen.
Für wen lohnt sich Ethereum Staking?
Wenn du ein Ethereum-Investor bist und deine Coins 10 bis 15 Jahre oder länger halten willst, kann Staking ein interessantes Angebot für dich sein. Wer jedoch plant, ausschließlich von den Erträgen des Stakings zu leben, sollte bedenken, dass der Ethereum-Markt sehr volatil ist.
Außerdem muss jeder Investor, der in Ethereum Staking investiert, darauf achten, dass seine ETH, ähnlich wie bei einem Hot Wallet, den gleichen Risiken ausgesetzt sind.
Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen dienen ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlageberatung, Finanzberatung oder Kaufempfehlung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Jeder handelt auf eigene Verantwortung und sollte sich vor finanziellen Entscheidungen selbstständig informieren oder professionellen Rat einholen.
